Der DAX stieg am Dienstag (20.01.26) um deutliche −1,0% und erreichte damit zum Tagesausklang 24.703 Punkte.
Die letzten fünf Tage tendiert der Aktienindex negativ, das Trendmomentum weist einen Wert von −2,5% auf.
Der Abstand zwischen Indexkurs und seinem Sieben-Tage-Mittel ist stark negativ und beziffert sich zu −2,0%.
Der Kurs liegt auf Höhe seines Sieben-Wochen-Mittels (+0,7%).
Obwohl sich der Relative-Stärke-Index-15-Tage mit 33 Punkten unterhalb des neutralen Bereiches befindet, ist seine Aussage ohne Relevanz,
da sich der Kurs nicht gleichzeitig auf einem kurzfristigen Tief befindet.
Mit einem Trendmomentum der letzten sieben Wochen von +6,2% ergibt sich für diesen Zeitraum ein aufwärts gerichteter Kurstrend.
Die Volatilität für zehn Tage beträgt historisch geringe 2,4%.
Der Notierungsbereich des DAX betrug in der Vorwoche (12.01. - 16.01.) 25.286 bis 25.421 Punkte.
Der auf Sicht der nächsten zehn Tage wahrscheinliche Kursbereich beträgt 24.243 - 25.427 Punkte.
Kleinste Korrelationswerte des DAX bestehen mit den Kursen von
Deutsche Telekom (-0.01),
RWE (-0.03) und
BASF SE (-0.04).
Die größten Korrelationen sind vorhanden mit den Aktien von
Siemens (+0.76),
SAP SE (+0.72) und
Deutsche Post (+0.67).
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Der DAX notierte am Dienstag (20.01.26) um 256 Punkte leichter und ging bei 24.703 Punkten (−1,0%) aus dem Handel.
Der Markt tendierte unsicher, nur wenige Aktien (6:34, 15%) erzielten Kursgewinne.
Gewinner waren
Qiagen N.V. (+12,4%),
Deutsche Börse (+2,4%) und
MTU Aero Engines (+1,1%).
Verluste realisierten vor allem
Fresenius SE & Co. KGaA (−4,6%),
Vonovia SE (−3,5%) und
Bayer NA (−3,3%).
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Anhand der DAX-Marktanalyse vom Dienstag (20.01.26) ergeben sich kurssteigernde technische Momente.
Wegen des gesamtheitlichen Abgabedrucks vom Vortag, nur 15% (6:40) der Aktien lagen im Plus, ist eine kurzfristige technische Gegenbewegung wahrscheinlich.
Auch die Situation, dass vor wenigen Tagen nur 23% (9/40) der Aktien auf Sicht von fünf Tagen zulegen konnten, ist ebenfalls ein Hinweis auf übertriebenen Pessimismus und daraus resultierendes technisches Aufwärtspotenzial.
Ein mit 55% (22/40) weit überproportionaler Anteil der Aktien hat derzeitig wieder ein kurzfristiges Tief erreicht, so das aus technischer Sicht auch hier eine Überreaktion und damit Erholungspotenzial gefolgert werden kann.
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